Spieltektonik Teil 2

Die Spieltektonik umfasst daher die hochkomplexen Wechselwirkungen möglicher psychologischer Verhaltensweisen mit den Regelwerken, die in Kulturen im Rahmen der gesetzlichen Regelwerke, Moral und Ethik frei gestaltet werden können. Leider wird z.B. in Unternehmen viel zuwenig Gebrauch davon gemacht, was nicht auf einen Mangel an sprachlichen Bezeichnern für diese gruppendynamischen Phänomene zurückzuführen ist, sondern vielmehr darauf, dass es keine Bezeichner für die Vielzahl von möglichen Gestaltungselementen gibt. Ohne Bezeichner, Begriffen mit ihren 'impliziten Logiken,' lassen sich daher diese Dynamiken weder beschreiben noch 'begreifen' und noch weniger 'gestalten', weswegen die hohe Kunst der 'Gestaltung der Regelwerke, die Menschen begeistern' bislang eher im Unterbewusstsein stattfand, also kaum vermittelbar war. Die Wissenschaft der Spieltektonik, auf den bekannten Analysen der Psychodynamiken und Soziodynamiken von Gruppenprozessen aufbauend, führt nicht nur neue Begriffe ein, sondern gleichzeitig eine Vielzahl von völlig neuen Modellen zur Kommunikationstheorie und Modellen der möglichen Gestaltung von Regelwerken, also 'Kulturen', 'Unternehmenskulturen' die die Mitarbeiter begeistern und mitreißen, in welchen die positiven Steigerungsdynamiken überwiegen:

 
 „Man muss aus seinem Unternehmen den aufregendsten Ort der Welt machen.“
Jack Welch, Ex-CEO von General Electric